Erste Saisonhälfte

21.12.21 | Rennen, Training | 0 Kommentare

Halli Hallo,

Lang ist’s her seit meinem letzten Blogbeitrag, ich weiß. Allerdings waren die letzten Wochen und Monate sehr sehr stressig, anstrengend und intensiv, dass ich zu nichts anderem dazu kam.

Aufgrund meines Materialwechsels im Frühjahr startete ich mit vollem Elan und Vorfreude in die neue Saison. Ich wusste damals schon, dass die kommenden Wochen und Monate sicher sehr intensiv werden würden aber was tut man nicht alles für den Erfolg! Und genau so war es dann auch – meine Tage in der Vorbereitung waren sehr lang aber produktiv. Ich verbrachte nicht nur tagtäglich Stunden auf der Skipiste sondern nutzte auch die weiteren Stunden des Tages ( und oft gab es auch Nachschichten!) um alles mögliche aus mir, meinem Körper, meiner Technik und dem Material herauszuholen. Neben dem Skitraining sowie Konditionstraining verbrachten ich und mein Team deshalb auch täglich Stunden mit der Analyse des Tages, den neuen Erkenntnissen und den Vorbereitung für den nächsten Tag. An dieser Stelle muss ich mich wirklich auch mal bei allen Beteiligten, Betreuern, Familienmitgliedern, meinem Servicemann sowie dem ganzen MDV-Team bedanken die wortwörtlich immer alles stehen und liegen ließen um mich bestmöglich auf diese Saison vorzubereiten.

Obwohl alles Tip-Top schien verliefen die ersten Rennen aufgrund mehrerer kleiner Fehler – die sich dann natürlich immer mehr und mehr anhäuften – nicht optimal. 

Um die Fakten zu analysieren und so emotionslos als möglich zu verarbeiten verbrachte ich spontan noch ein paar Tage in New York (nach den Killington-Rennen) um den Kopf frei zu bekommen und neuen Elan für die anstehenden Herausforderung sowie eine noch lange Saison zu schöpfen.

Mit dem Wissen der ersten Rennen an was wir weiter arbeiten müssen und der neu geschöpften Motivation zog es mich direkt aus dem Flieger schon wieder auf die Trainingspisten. Wieder einmal waren es lange, intensive aber sehr produktive Trainingstage welche ich ohne das MDV (Marker Dalbello Völkl) Team und meinen Vertrauenspersonen sicher nicht so erfolgreich absolvieren hätte können. Ich bin wirklich sehr dankbar so ein professionelles Umfeld zu haben!

Weil der Aufwärtstrend deutlich ersichtlich war entschlossen wir uns spontan die 2 Slalom Europacuprennen im Ahrntal Mitte Dezember zu fahren. Diese sollten nicht nur als super Standortbestimmung dienen sondern auch zeigen ob das ‚Herausgefundene und Erarbeitete‘ auch im Rennmodus funktioniert. 

Und Voilá – am Ende waren es 2 Podestplätze und mein erster Sieg in einem Europacuprennen!

Alles im allem haben die Rennen gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und natürlich eine Meeeeenge Selbstvertrauen gegeben welches nie schadet 🙂

Leider kann ich die Weihnachtszeit aber nicht genießen und mich ausruhen denn Gott sei Dank stehen endlich wieder die nächsten Slalomweltcups am Programm und das gleich 4 an der Zahl in den nächsten 3 Wochen. Deshalb werd’ ich mich hiermit schon wieder verabschieden und mich wieder einmal den wichtigen Dingen wie:  Wie-werde-ich-jeden-Tag-noch-schneller widmen. 🙂

Ich wünsche euch inzwischen erholsame und schöne Feiertage, genießt es und schaltet ab und zu mal den Fernseher ein um mir die Daumen zu drücken 😉

Bis bald mit hoffentlich dann (noch) erfolgreicheren News,

Eure Chiara

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