Sommertraining

31.08.21 | Training | 0 Kommentare

,Was machst du so im Sommer?‘ ,Arbeitest du nebenher oder hast du einfach frei?‘

Da Fragen wie diese öfters auftauchen, habe ich mir für meinen ersten Blogbeitrag ein Thema ausgesucht, das nicht nur zur Jahreszeit passt sondern auch einen großen und wichtigen Teil meiner Karriere darstellt, nämlich das Konditionstraining im Sommer. Das Sprichwort: ‚Skifahrer werden im Sommer gemacht‘ kommt nämlich nicht von irgendwoher. Denn das, was man beim Rennen im Fernsehen sieht ist ja bekanntlich nur die Spitze des Eisbergs. Dahinter stecken unzählige Stunden an Trainingseinheiten, Therapien und anderen diversen Vorbereitungsmethoden. Eine Hauptsäule davon und vorentscheidend für den Erfolg am ‚Tag X‘ ist die körperliche Verfassung eines Athleten. Beim Skisport müssen nämlich so viele verschiedene Muskelgruppen und Körperregionen sowie Funktionen in kürzester Zeit reibungslos zusammenarbeiten wie sonst bei kaum einer anderen Sportart. Deshalb stellt auch das Sommertraining eine so große und wichtige Säule für einen Skisportler dar.

Ich persönlich liebe das Sommertraining – denn man kann förmlich spüren, dass man jeden einzelnen Tag stärker wird und sich einfach besser sowie fitter fühlt und somit auch das Selbstvertrauen für die anstehende Saison stetig wächst. Je stärker man sich fühlt umso stärker ist man – körperlich sowie mental 😉

Nun, wie sieht mein Alltag in den Sommermonaten wirklich aus? Eins kann ich euch vorab schon sagen: In Summe ist es anstrengender, langwieriger sowie zeitaufwendiger als in den Wintermonaten. Sehr oft beginnt mein Tag auch früher als im Winter – ganz klar weil es später am Tag sonst oft zu heiß zum Trainieren ist und somit das Training nicht mehr soviel Effekt mit sich bringt. Zwei Trainingseinheiten am Tag sind Standard – oft auch mehrere. Therapieeinheiten, Arztbesuche, Sponsorentermine, und andere Vorbereitungsarbeiten sowie 3 mal täglich frisch kochen (was ich persönlich in der Sommerzeit sehr liebe nachdem wir sonst nur in Hotels wohnen) stehen auf dem Tagesprogramm – und da sind Freizeitaktivitäten noch nicht mal mit eingerechnet. Da Tirol ja bekanntlich das Paradies für eine Sportlerseele ist, versuche ich so viele Trainingseinheiten als möglich nach außen in die Natur, zu verlegen. Die Abwechslung meiner Trainingseinheiten kann sich aufgrund der vielen Möglichkeiten hier zu Lande auch sehen lassen – langweilig wird mir nie 😉

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in mein Sommertraining geben und Fragen wie die oben genannten haben sich in Luft aufgelöst 😉 Hier noch ein paar Bilder, damit ihr besser versteht, was ich meine.

Bis Bald, eure Chiara 🙂

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